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Immobilien kaufen in der Schweiz als Deutscher

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Frank Lopp
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Inhaltsverzeichnis

Immobilien kaufen in der Schweiz als Deutscher

Du bist als Deutscher in die Schweiz gekommen, um zu bleiben? Dann hast Du jetzt Fragen wie: Was kostet eine Wohnung in der Schweiz? Darf ich ein Haus in der Schweiz kaufen als Deutscher? Wie kann ich die richtige Immobilie in der Schweiz finden und finanzieren? Hier bekommst Du Antworten.

Die gute Nachricht vorweg: Das helvetische Steuer- und Altersvorsorge-System bietet Dir spannende Chancen. Nutze sie, um den Hauskauf in der Schweiz vorzubereiten und Deine Kaufkraft zu maximieren.

Warum ich als Versicherungsmakler das zum Thema mache? Weil ich selbst als Expatriate viel Wissen rund ums Auswandern in die Schweiz gesammelt und ein tolles Experten-Netzwerk aufgebaut habe. Das ebnet Dir den Weg in Dein neues Zuhause.

Ob Wohnung mieten oder Haus kaufen in der Schweiz – als Deutscher ist das leichter mit fachkundiger Unterstützung vor Ort. Viel Wissenswertes für Deinen reibungslosen Umzug in die Schweiz habe ich hier zusammengefasst. Doch die wertvollsten Tipps bekommst Du, wenn wir persönlich über Deine individuellen Wohnträume sprechen. Deshalb: vereinbare jetzt einen Termin.

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Willkommen in der Schweiz! – Warum es sich lohnt hier als Deutscher eine Immobilie zu kaufen

Die Schweiz lockt mit hoher Lebensqualität und beschaulichem Charme. Besonders für Fachkräfte ist das Arbeiten in der Schweiz als Deutscher attraktiv. Denn die stabile Wirtschaftslage bietet hervorragende Verdienstmöglichkeiten. Klar, die Lebenshaltung ist auch teurer. Trotzdem bleibt von Deinem Einkommen wahrscheinlich mehr übrig, als Du denkst.

Wenn Du es klug anstellst, kannst Du Dir damit eine Traumwohnung oder sogar ein echtes Traumhaus leisten. Immobilien in der Schweiz kaufen als Deutscher ist eine interessante Option, um Geld anzulegen. Denn Immobilien in der Schweiz bieten oft nicht nur Aussicht auf eine grandiose Landschaft, sondern auch auf eine langfristige Wertsteigerung. 

Du willst in die Schweiz ziehen oder bist gerade hergezogen? Um in der Schweiz eine Wohnung zu mieten oder ein Haus zu kaufen, musst Du als Deutscher einige Besonderheiten beachten. In der Schweiz ticken die Uhren anders. Über rechtliche und steuerliche Bedingungen für Ausländer beim Immobilienerwerb kommt gleich noch mehr. Ich verrate Dir, wie Du die dritte Säule der Schweizer Altersvorsorge für die Immobilienfinanzierung nutzen kannst. Doch starten wir mit dem Wichtigsten:

Was für eine Immobilie wünschst Du Dir? – Und: Wie viel Haus kannst Du Dir als Deutscher in der Schweiz leisten?

Immobilienrechner: Entdecke Deine Kaufkraft!

Der kostenlose Immobilienrechner gibt Dir schnell und einfach einen Überblick über Dein Budget. Wenige Eingaben genügen. Du erhältst sofort eine solide Kalkulation über Deine finanzielle Reichweite.

 

Tipp: Es lohnt sich, den Immobilienkauf langfristig zu denken. Auch wenn Du als Deutscher gerade erst in der Schweiz angekommen bist – schaffe Dir jetzt schon die Möglichkeit, später in einem schönen eigenen Haus sesshaft zu werden. Das kannst Du Dir leisten, sagt Dir der Immobilienrechner:

Rechtliches: Voraussetzungen für Deinen Immobilienkauf in der Schweiz

Vielleicht fragst Du Dich: Darf ich als Ausländer überhaupt in der Schweiz ein Haus oder eine Wohnung kaufen? Auch wenn ich nicht nur eine Ferienwohnung in der Schweiz will, sondern als Deutscher tatsächlich ganz umsiedele? Ja, beides geht.

 

Wenn Du als Deutscher in der Schweiz eine Immobilie kaufen willst, gilt für Dich die „Lex Koller”. In diesem Schweizer Bundesgesetz hat Bundesrat Arnold Koller die Anforderungen an ausländische Personen beim Grunderwerb in der Schweiz geregelt. Sie brauchen in gewissen Fällen eine Bewilligung, um Liegenschaften oder Bauland zu erwerben.

Wann dürfen Ausländer in der Schweiz Immobilien kaufen?

Es gibt unterschiedliche Regeln für Staatsangehörige der Europäischen Union (EU) bzw. Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und für Angehörige von Drittstaaten. Hier die wichtigsten Voraussetzungen, um in der Schweiz als Ausländer Immobilien zu kaufen:

Ausländer mit Wohnsitz in der Schweiz:

·       EU/EFTA-Bürger haben die gleichen Rechte wie Schweizer Bürger. Immobilien können sie ohne spezielle Bewilligung kaufen. 

·       Drittstaatsangehörige mit Niederlassungsbewilligung C unterliegen ebenfalls keinen Beschränkungen. 

·       Drittstaatsangehörige mit einer Aufenthaltsbewilligung B dürfen Wohneigentum in der Schweiz bewilligungsfrei kaufen, wenn sie dieses als Hauptwohnsitz nutzen.

 

Ein rechtmässiger Wohnsitz in der Schweiz liegt vor mit einer Aufenthaltsbewilligung B oder Niederlassungsbewilligung C. Bei einer Kurzaufenthaltsbewilligung L ist dies fraglich und wird häufig erst durch die Bewilligungsbehörde geprüft.

 

Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz:

  • In der Regel brauchen Ausländer ohne Schweizer Wohnsitz eine Bewilligung für den Immobilienerwerb.

  • Angehörige von EU- und EFTA-Staaten mit einer Grenzgängerbewilligung G dürfen in der Region ihres Arbeitsorts bewilligungsfrei eine Zweitwohnung erwerben, sofern diese nicht vermietet wird.

  • Ausnahmen gibt es auch beim Kauf von Ferienwohnungen in bestimmten touristischen Gebieten.
    Dazu später mehr.

Warum als Deutscher eine Immobilie in der Schweiz kaufen?

Die Schweiz ist zum Wohnen und Arbeiten für Deutsche verlockend. Die Verdienstmöglichkeiten sind ausgezeichnet. Die Menschen sind freundlich, entspannt und kommunikativ. Statt die Ellenbogen auszufahren, bespricht man sich in Ruhe und entscheidet gemeinsam. Das ist für viele Deutsche erst mal eine Umstellung, aber eine angenehme. Warum also nicht ganz in die schöne Schweiz umsiedeln und hier ein Eigenheim kaufen?

Als Ausländer Immobilien in der Schweiz kaufen – wie geht das?

In der Schweiz läuft vieles über Netzwerke und Empfehlungen. Das gilt auch für die Immobiliensuche. Um als Ausländer über den freien Markt eine Wohnung zum Mieten oder Kaufen zu finden, braucht es sehr viel Glück. Mit guten Kontakten gestaltet sich die Wohnungssuche einfacher. Ein erfahrener Immobilienmakler sorgt für eine passende Auswahl an Schweizer Immobilien und außerdem für eine fundierte Beratung beim Hauskauf. Das bedeutet weniger Risiken, wenn Du in der Schweiz als Deutscher ein Haus oder eine Wohnung kaufen willst.

 

Deshalb lade ich Dich ein: Nutze mein Netzwerk, um Dir in der Schweiz ein angenehmes Leben aufzubauen. Gemeinsam bieten wir Dir von der Krankenkasse über Altersversorgung bis zur Immobiliensuche und -Finanzierung vortreffliche Expertise, Support und ein exzellentes Zusammenspiel in allen relevanten Bereichen.

Schweizer Immobilienmärkte: Preise und Chancen

Die Immobilienpreise in der Schweiz steigen stetig. Das ist insofern gut, als sich dadurch auch der Wert Deines zukünftigen Immobilieneigentums aller Voraussicht nach erhöhen wird. Eine Immobilien-Investition in der Schweiz ist darum eine recht solide und attraktive Wertanlage.

 

Leider ist der Immobilienmarkt in der Schweiz sehr eng: Für die vielen Deutschen und andere Zuwanderer, die gerade in die Schweiz umziehen, sind zu wenige Wohnungen auf dem Markt. Auch deswegen ist es sinnvoll, schon früh die Fühler auszustrecken. Suche Dir von Anfang an die richtigen Partner, die Dich bei der Haus- oder Wohnungssuche optimal unterstützen.

Wohnung mieten in der Schweiz als Deutscher

Eine Wohnung zu mieten, ist in der Schweiz für Ausländer mit Herausforderungen verbunden. Aber wenn Du diese kennst und ein paar Dinge beachtest, findest Du bestimmt eine passende Wohnung zum Mieten.

 

Wichtig sind vor allem eine Aufenthaltserlaubnis und der finanzielle Hintergrund. Wenn Du in der Schweiz als Ausländer eine Wohnung mieten willst, brauchst Du:

  • als EU/EFTA-Bürger eine B- oder C-Bewilligung

  • einen Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel (z. B. Arbeitsbescheinigung oder Gehaltsabrechnungen)

 

 

Ausserdem verlangen manche Schweizer Vermieter oder berücksichtigen es wohlwollend, wenn Du des Weiteren vorlegst:

 

  • einen sauberen Betreibungsregisterauszug (ähnlich der SCHUFA-Auskunft in Deutschland) ohne Einträge über unbezahlte Rechnungen oder andere finanzielle Belastungen

  • positive Referenzen von früheren Vermietern oder Arbeitgebern

Wie viel kostet eine Wohnung in der Schweiz?

  • Wenn Du als Deutscher in der Schweiz eine Wohnung mieten willst, darfst Du Dich über einen hohen Wohnkomfort freuen. Bei Mietwohnungen ist die Küche schon mit drin. Auch insgesamt sind Wohnungen in der Schweiz hochwertiger ausgestattet als in Deutschland. Dafür kosten sie natürlich auch etwas mehr. Im Schnitt verbraucht die Wohnungsmiete etwa ein Drittel des Schweizer Lohns.

     

    Das Gute ist: Auch das Nettoeinkommen liegt hier deutlich höher. Das macht es durchaus realistisch, als Deutscher in der Schweiz eine Wohnung oder ein Haus sogar zu kaufen, statt zu mieten.

     

    Einen guten und umfassenden Überblick darüber, was Wohnungen in der Schweiz aktuell kosten, findest Du hier.

Wohnung oder Haus kaufen in der Schweiz als Deutscher

Wenn Du die rechtlichen Anforderungen erfüllst, um in der Schweiz als Deutscher eine Immobilie zu kaufen, kommt nun der praktische Teil. Auch der kann hierzulande für Ausländer etwas anders laufen als gewohnt.

 

Bei vier Amtssprachen und einem für deutsche Ohren gewöhnungsbedürftigen Schwyzerdütsch kann die Verständigung zwischen Käufer und Verkäufer recht interessant werden. Um ohne grössere Missverständnisse eine Wohnung in der Schweiz zu kaufen, suchst Du Dir als Deutscher am besten lokale Berater.

Immobilienkauf in der Schweiz: Schritt für Schritt zum Immobilienglück

Von der ersten Idee, als Deutscher eine Immobilie in der Schweiz zu kaufen, bis zum tatsächlichen Kaufabschluss gibt es ein paar Etappen zu gehen:

 

  • Immobiliensuche: Dabei kann ein ortskundiger Immobilienmakler eine grosse Hilfe sein. Denn die Immobilienmärkte sind von Kanton zu Kanton sehr unterschiedlich.

 

  • Kaufentscheidung: Ist ein passendes Objekt gefunden, steht eine fachkundige Immobilienbewertung an. Mit meiner langjährigen Berufserfahrung als Malermeister im Bauhandwerk kann ich Dich dabei unterstützen. Wertvolle Tipps für die Preisverhandlung, den Kapitalaufbau und die Finanzierung Deines Schweizer Immobilientraums bekommst Du selbstverständlich auch.

 

  • Finanzierung: Ich helfe Dir beim Kapitalaufbau. Die Schweiz bietet ein paar sehr reizvolle Möglichkeiten, für den Hauskauf Hypotheken vorteilhaft zu gestalten. Im Folgenden habe ich Dir dafür ein paar geldwerte Tipps zusammengestellt.

 

  • Kaufvertrag: Dieser beinhaltet detaillierte Angaben zu Käufer, Verkäufer und Liegenschaft (Adresse, Fläche, Zustand, Katasternummer, Gebäudeversicherungsnummer). Er nennt den Preis sowie die genauen Zahlungs- und Übergabebedingungen. Und nicht zu vergessen: Der Immobilien-Kaufvertrag sollte klare und faire Angaben enthalten, wie Gebühren und Steuern, Garantieansprüche und allfällige Altlasten geregelt werden.

 

  • Notarielle Beurkundung: Diese ist beim Immobilienerwerb in der Schweiz Pflicht. Grundstück-Kaufverträge oder auch Verträge über die Errichtung eines Vorkaufsrechtes bzw. eines Kaufrechtes müssen öffentlich beurkundet werden. Dafür ist in manchen Kantonen das amtliche Notariat am Ort des Grundstücks zuständig. Dort wirst Du auch neutral beraten. Oder es gibt ein freies Notariat. Dann kannst Du als Immobilienkäufer entscheiden, wer die Immobilientransaktion beurkunden soll. Tipp: Prüfe, ob Dein Notar wirklich unabhängig von den grossen Immobilien(ver)käufern am Ort agiert.

 

Der Notar achtet darauf, dass ein gültiger Immobilien-Kaufvertrag zustande kommt und die Vertragsparteien ihn gut informiert abschliessen. Gut zu wissen: Tatsächlicher Eigentümer der gekauften Immobilie wirst Du erst mit dem Eintrag des Eigentumswechsels ins amtliche Grundbuch. Diesen veranlasst der Notar beim kantonalen Grundbuchamt.

So finanzierst Du Deinen Wohnsitz in der Schweiz

Die Finanzierung solltest Du schon möglichst früh angehen. Denn auch wenn Du in der Schweiz gut verdienst, braucht der Kapitalaufbau seine Zeit.

Kann ich in der Schweiz ohne Eigenkapital ein Haus kaufen?

Ja, im Prinzip ist eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital möglich. Das hängt vom Einkommen und der Prognose ab. Doch in der Regel verlangen Banken eine Eigenkapitalquote von etwa 20–25 % für Mietinvestitionen oder Immobilienkäufe.

Wie finanziere ich als Deutscher einen Immobilienkauf in der Schweiz?

Eine attraktive Besonderheit beim Immobilienerwerb in der Schweiz ist die Möglichkeit, die Altersvorsorge zu beleihen oder zu verpfänden. Das betrifft vor allem die Säule 3a der Schweizer Altersversorgung. Doch auch die Säule 3b und sogar die Säule 2 kannst Du anzapfen, um Dir in der Eidgenossenschaft ein hübsches Haus zu kaufen.

Wichtig ist: Dein für die Altersversorgung angespartes Kapital rührst Du nicht an. Und Du zahlst weiter Beiträge, um Deine Rente zu sichern.

Dies sind meine besonderen Tipps für Deine Immobilienfinanzierung in der Schweiz:

  • Nutze die Säule 3a als Sicherheit für eine Hypothek oder ein Darlehen. Damit finanzierst Du zusätzlich zur Rente Deine Immobilie. Auch die eigenen vier Wände sind ein solider Beitrag für ein gutes Leben im Alter!

 

  • Noch günstiger ist es, gleich zwei Darlehen abzuschliessen. Ein Darlehen zahlst Du zurück, das andere bleibt bestehen. Dafür zahlst Du Zinsen, die Du von der Steuer absetzt. Das rechnet sich zu Deinem Vorteil.

 

  • Eventuell kannst Du beim Hauskauf in der Schweiz auch die Säule 3b für die Anzahlung verwenden. Das geht allerdings nur, wenn Du die Immobilie nicht selbst bewohnen wirst. Bei manchen Banken kannst Du die Säule 3b beleihen. Bei anderen musst Du das Geld entnehmen. In jedem Fall gilt auch hier, dass die Altersvorsorge weiter bespart wird.

 

  • Du kannst ausserdem Guthaben aus der Pensionskasse verpfänden oder vorzeitig beziehen, um eine selbst genutzte Wohnimmobilie zu finanzieren. Die Pensionskasse als berufliche Vorsorge bildet die 2. Säule des schweizerischen Vorsorgesystems. Hier sind einige Regeln zu beachten. Zinsen und Steuervorteile sollten genau gegeneinander abgewogen werden.

 

Tipp: Rechne mit Komfort im Alter – plane jetzt Deine Altersvorsorge und das Budget für Dein Traumhaus mit unseren unkomplizierten Online-Rechnern.

Je eher Du sparst, desto mehr Haus bekommst Du

Es lohnt sich, die Idee vom Hauskauf von Anfang im Kopf zu haben, wenn Du übers Auswandern in die Schweiz nachdenkst. Dann kannst Du Dein Budget langfristig planen. Wenn Du genügend Eigenkapital angespart hast, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten. So kannst Du Dein neues Leben in der Schweiz frei nach Deinen Wünschen gestalten.

Krankenversicherung für die Schweiz - Familie-spart

Ein Beispiel:

Lukas arbeitet ist Deutscher und arbeitet als IT-Manager in der Schweiz. Er verdient rund 8’000 CHF netto. Weil ihm die hohe Lebensqualität in der Eidgenossenschaft gefällt, kann er sich gut vorstellen, hier später mal ein Haus zu kaufen. Er bekommt den Tipp, dass er für die Immobilienfinanzierung die Säulen 3a und 3b der Schweizer Altersvorsorge beleihen kann. Das plant Lukas von Anfang an mit ein und gestaltet seine Altersvorsorge entsprechend: Bei 588 CHF pro Monat in jeder Säule kommen innert eines Jahres rund 14’000 CHF zusammen. Nach 10 Jahren sind es schon gut 140’000 CHF. Zusammen mit der Pensionskasse hat Lukas dann sogar rund 250’000 CHF zum Beleihen. Das wird ihm später Türen öffnen – bei Kreditbanken ebenso wie bei Hausverkäufern.

Hol Dir Dein Stück Schweizer Lebensqualität: Berechne Deine Möglichkeiten mit dem Hypotheken-Rechner.

Steuern und Abgaben beim Immobilienkauf in der Schweiz

 

Wenn Du in der Schweiz eine Immobilie kaufst, darfst Du auch als Deutscher diverse Steuern zahlen. Die fallen nämlich dort an, wo die Immobilie steht.

 

  • Grunderwerbssteuer: Sie wird einmalig beim Erwerb einer Immobilie fällig. Der Steuersatz liegt normalerweise bei 1–3 % des Kaufpreises. Wie so vieles variiert auch die Grunderwerbsteuer von Kanton zu Kanton.

  • Handänderungssteuer: Manche Kantone erheben diese Steuer zusätzlich auf den Kaufpreis oder den Verkehrswert der Immobilie.

  • Mehrwertsteuer: Diese fällt nur bei neuen oder neuwertigen Immobilien an, nicht bei gebrauchten. Der Steuersatz liegt aktuell bei 7,7 %.

  • Eigenmietwert: Wenn Du irgendwann selbst in Deinem Eigenheim in der Schweiz wohnst, musst Du den sogenannten Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Für den Eigenmietwert werden etwa 60–70 % dessen angesetzt, was es kosten würde, ein vergleichbares Objekt zu mieten. Umgekehrt darfst Du in der Steuererklärung Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten fürs Eigenheim vom Einkommen abziehen.

  • Vermögenssteuer: Deine eigene Immobilie in der Schweiz ist Teil Deines Vermögens. Ihren Wert (minus Hypothekarschulden) musst Du also in der Steuererklärung angeben und versteuern.

  • Liegenschaftssteuer: Sie wird nicht in allen Kantonen erhoben. Wenn, dann zahlen die im Grundbuch eingetragene Eigentümer bzw. Miteigentümer zwischen 0,1 und 3 Promille des Immobilienwerts.

 

Eigenmietwert, Liegenschaftssteuer und Vermögenssteuer fallen auch bei Zweitwohnungen und Ferienhäusern an. Liegen diese in einem anderen Kanton, genügt es meistens, wenn dieses eine Kopie Deiner Steuererklärung erhält. Du musst deswegen also nicht zwei Steuerklärungen abgeben.

Versicherungen: So sicherst Du Deine Schweizer Immobilie ab

Eine Gebäudeversicherung ist in den meisten Kantonen obligatorisch. Sie geht beim Hauskauf erst mal automatisch auf den Käufer über.

In vielen Kantonen gibt es dafür eine kantonale Gebäudeversicherung. In anderen kannst Du als Wohneigentümer Dein Gebäude privat versichern. Den bestehenden Versicherungsschutz darfst Du nach der Handänderung (Eigentumsübertragung) binnen 30 Tagen kündigen und zu einem anderen Versicherer wechseln.

In wenigen Kantonen ist die Gebäudeversicherung freiwillig. Empfehlenswert ist der Versicherungsschutz vor Feuer-, Wasser- und Elementarschäden aber allemal!

Ferienwohnung oder Zweitwohnung in der Schweiz kaufen

Du willst nicht ganz in die Schweiz umziehen, aber Dir hier eine Zweit- oder Ferienwohnung zulegen? Dafür gibt es besondere Regelungen und Einschränkungen, die – wie sollte es auch anders sein – mal wieder kantonal unterschiedlich sind.

 

Schweizweit gibt es ein jährliches Kontingent von derzeit 1’500 Ferienwohnungen und Wohneinheiten in sogenannten Aparthotels, die an ausländische Personen verkauft werden dürfen. Dieses wird auf die Kantone verteilt. Genf und Zürich machen da allerdings nicht mit – hier ist der Verkauf von Ferienwohnungen an Ausländer grundsätzlich untersagt.

 

Wenn Du nicht in der Schweiz lebst, musst Du zumindest eine enge Beziehung zu dem Ort haben, in dem Du eine Zweit- oder Ferienwohnung kaufen willst. Zudem gelten folgende Voraussetzungen:

 

 

  • Die Wohnung liegt in einem Fremdenverkehrsort.

  • Nur maximal 20 Prozent der Wohnungen in diesem Ort dürfen Zweitwohnungen sein.

  • Die Nettowohnfläche ist nicht grösser als 200 qm, die Fläche des Baulands maximal 1’000 qm.

  • Eine Ferienwohnung darfst Du höchstens zeitweise vermieten, eine Zweitwohnung gar nicht.

  • Du besitzt nur diese eine Ferienwohnung oder Zweitwohnung in der Schweiz.

Checkliste für Deinen Hauskauf als Deutscher in der Schweiz

  • Du hast Dich entschieden, dauerhaft in der Schweiz zu leben. Deine Pläne für die eigenen vier Wände werden jetzt konkret. Super, dann brauchst Du nun die folgenden Dokumente für Deinen Traum vom Schweizer Eigenheim:

     

    Persönliche Dokumente:

    • Gültiger Reisepass oder Personalausweis

    • Aufenthaltsbewilligung (z. B. Niederlassungsbewilligung C, Aufenthaltsbewilligung B)

     

    Finanzierungsnachweise:

    • Nachweis über Eigenkapital

    • Finanzierungszusage oder Hypothekenzusage einer Schweizer Bank

    • Gehaltsnachweise der letzten Monate

    • Steuererklärungen der letzten Jahre

    • Nachweis über weitere Vermögenswerte (z. B. Sparguthaben, Wertpapiere)

     

    Objektdokumente:

    • Kaufvertrag oder Kaufabsichtserklärung

    • Grundbuchauszug

    • Baupläne und Baubeschreibung

    • Energieausweis

    • Nachweis über Versicherungen (z. B. Gebäudeversicherung)

    • Dokumentation zur Bausubstanz (z. B. Zustandsbericht, Gutachten)

     

    Zusätzliche Dokumente:

    • Aktueller Wohnsitznachweis (z. B. Mietvertrag, Meldebestätigung)

    • Arbeitsvertrag oder Nachweis über selbstständige Tätigkeit

    • Informationen zu bestehenden Hypotheken auf das Haus

Das sind ganz schön viele Unterlagen. Doch sie sind sinnvoll. Wenn Du als Deutscher in der Schweiz ein Haus kaufen willst, ist es wichtig, die Sachlage adäquat zu beurteilen. Die gesammelten Dokumente helfen sowohl Dir als auch Deinen Beratern und Finanzierungspartnern dabei. Frühzeitig lassen sich damit finanzielle, rechtliche oder bauliche Risiken erkennen. So kannst Du fundierte Entscheidungen treffen und das Abenteuer Hauskauf in der Schweiz mit Bravour und einem guten Gefühl meistern. Und der gesamte Kaufprozess kann reibungslos ablaufen.

Auswanderung in die Schweiz: entspannt umsiedeln mit professioneller Unterstützung

Ob Du nun eine Wohnung oder ein Haus in der Schweiz kaufst oder erst mal mietest – irgendwann steht der Umzug in Dein neues Zuhause an. Das ist immer eine logistische Herausforderung, schon wenn man nur innerhalb derselben Stadt umzieht. Über eine Ländergrenze hinweg wird’s leider nicht einfacher.

 

Als ich damals in die Schweiz umgesiedelt bin, hatte ich ungünstigerweise keinen Ansprechpartner, der mir die wichtigen Tipps und Tricks für eine reibungslose Auswanderung vermitteln konnte. So bin ich über die eine oder andere Hürde gestolpert.

 

Heute weiss ich z. B., dass man zur Schweizer Zollbehörde auf keinen Fall zu spät kommen darf. Die Schweizer Pünktlichkeit ist zu Recht legendär: Eine Minute über die Zeit, und schon ist der Termin geplatzt. Bezahlen darf man ihn selbstverständlich trotzdem.

 

Umzug und Zoll sind beim Auswandern in die Schweiz ein Thema für sich. Deshalb haben wir Dir dazu kleine Info-Videos zusammengestellt. Darin haben wir das Prozedere einmal einfach und übersichtlich erklärt. Schau doch mal rein!

Apropos Schweizer Zoll – hier noch ein Tipp von mir ganz persönlich: Bitte vergiss nicht, alle Deine Haushaltsgüter, Fahrzeuge und sonstigen persönlichen Besitztümer akribisch aufzulisten. Und halte die Deklarations-Liste bei der Einfuhr in die Schweiz bereit! Sonst kann neben Zollgebühren auch noch ein Bussgeld anfallen.

 

Rund um das gesamte Thema Auswandern in die Schweiz kennen wir von LST Finance inzwischen viele äusserst zuverlässige Dienstleister. Du brauchst einen Immobilienmakler, einen Rechtsanwalt, ein Relocation-Unternehmen oder einen Finanzierungspartner für den Hauskauf? Wir können Dir Kooperationspartner für einen entspannten Umzug wärmstens empfehlen.

Frank Lopp

Fazit: Plane Deinen Traum und Du findest Dein Zuhause in der Schweiz!

Wer aus Deutschland in die Schweiz auswandert, träumt von einem besseren Leben. Dank eines höheren Einkommens kannst Du diesen Traum wahr machen – inklusive schöner Wohnung oder eines eigenen Hauses.

 

Das gelingt Dir sogar trotz der höheren Lebenshaltungskosten, wenn Du rechtzeitig anfängst, Dein Budget zu planen und zu maximieren. Dabei helfen Dir versierte Berater, die sowohl Deine Herausforderungen als Deutscher in der Schweiz kennen als auch die Schweizer Mentalität verstehen – mitsamt den kantonalen Unterschieden, Behörden und vier Amtssprachen.

 

Als Deutscher, der selbst erfolgreich in der Alpenrepublik Fuss gefasst hat, begleite ich Dich gern auf Deinem Weg. Aus eigener Erfahrung weiss ich: Besonders die steilen Wegstrecken schaffst Du leichter mit jemandem an Deiner Seite, der die Abkürzungen schon kennt. Doch die Schweizer sind bei neuen Kontakten zurückhaltend. Deshalb: Frag mich alles, was Du übers Auswandern als Deutscher in die Schweiz wissen willst.

Neben vielen praktischen Tipps habe ich auch ein umfangreiches Netzwerk an Experten, die Dir den Rest erleichtern. Sie können Dir z. B. bei der Wohnungssuche oder der Immobilienfinanzierung helfen. Dein Vorteil: Mit einem zentralen Ansprechpartner als Wegbegleiter kommst Du Etappe für Etappe sicher und stetig ans Ziel Deiner Wünsche.

 

Krankenkasse, Altersversorgung, Kapitalaufbau und die eigene Immobilie – alles passt perfekt zu Dir. Du bekommst für Deinen Neustart in der Schweiz eine zukunftsfähige Basis. Und Du lebst das beste Leben, das Du Dir von Deinem Schweizer Einkommen leisten kannst.

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